So
28
Mai

Kit Armstrong

Klavier

Ludwig-Dürr-Saal
11:00 Uhr

Karten

Claude Debussy

(1862 – 1918)

Children's Corner (1906/08)

 

Docteur Gradus ad Parnassum - Modérément animé

Berceuse des éléphants - Assez modéré

Sérénade à la poupée - Allegretto ma non troppo

La neige danse - Modérément animé

Le petit berger - Très modéré

Golliwogg's Cakewalk - Allegro giusto

 

 

Morton Feldman

(1926 – 1987)

Nature Pieces (1951)

 

Ohne Satzbezeichnung

 

 

Ervin Nyiregyhazi

(1903 – 1987)

A Soldier of Fortune (1939)

 

Ignacy Jan Paderewski

(1860 – 1941)

Sonate es-Moll op. 21 (1903)

 

Allegro con fuoco

Andante ma non troppo

Allegro vivace

Alfred Brendel nennt ihn „die größte Begabung, der ich in meinem ganzen Leben begegnet bin.“ Mit fünf Jahren unternahm er erste Kompositionsversuche, mit acht Jahren gab er sein erstes Konzert: Der vielfach talentierte heute 25-jährige amerikanische Pianist Kit Armstrong zeigte seine Begabung seinerzeit allerdings nicht nur für die Musik, er erwies sich auch naturwissenschaftlich mehr als interessiert. Bereits mit sieben Jahren studierte er neben Musik an verschiedenen Universitäten Mathematik und Naturwissenschaften, inzwischen hat er nicht nur einen ausgezeichneten Abschluss in Musik, sondern auch einen in Mathematik. Beruflich erfolgreich ist er allerdings mit der Musik, auf dem Klavier und an der Orgel und auch mit seinen Kompositionen.

Für sein Konzert in Friedrichshafen hat Kit Armstrong ein spannendes Programm zusammengestellt. Er lässt auf Debussys „Children’s Corner“ eine Reihe attraktiver Raritäten folgen.  Morton Feldmans „Nature Pieces“, die es-Moll-Sonate von Ignacy Paderewski, der einer der bedeutendsten Klaviervirtuosen seiner Zeit war. Und schließlich Ervin Nyíregyházi, amerikanischer Pianist ungarisch-jüdischer Herkunft: Die einen priesen ihn als Genie und „zweiten Liszt“, während andere ihn für einen Stümper und Verrückten hielten. Nur langweilig fand ihn niemand.

EP: 18 € (erm. 13 €)