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16
März

Homo Faber

Spielfilm von Volker Schlöndorff nach dem Roman von Max Frisch

1991, 109 Minuten, FSK 12

Kiesel im k42
10:00 Uhr

Karten

Der 50-jährige Ingenieur Walter Faber entdeckt nach einer Notlandung den Bruder seines Studienfreundes Joachim unter den Passagieren. Er erfährt, dass Joachim seine Jugendliebe Hanna geheiratet hat. Zurück in New York verlässt Faber seine Geliebte Ivy und tritt eine Schiffsreise nach Paris an, wo er der jungen Sabeth begegnet. Zu spät findet er heraus, dass Sabeth nicht nur Hannas Tochter ist ...

Max Frisch selbst war von dem Projekt begeistert: Über 30 Jahre nach Erscheinen seines Romans „Homo Faber“ begann Volker Schlöndorff mit der Verfilmung des Buchs. Zwischen Autor und Regisseur entstand in den Jahren von 1988 bis 1991 eine intensive Arbeitsbeziehung. Immer wieder trafen sie sich, um über den Stoff und seine Interpretationen zu sprechen. Sie tauschten sich über die Psychologie der Figuren aus, über mögliche mythologische Bezüge, die Filmbesetzung und die Dialoge. Kurz vor Max Frischs Tod wurde der Film fertig.

1992 erhielt der Film beim Deutschen Filmpreis einen Film Award in Silber und wurde für den Film Award in Gold nominiert.

Im selben Jahr wurde der Film beim Bayerischen Filmpreis mit dem Produzentenpreis ausgezeichnet.

Ebenfalls 1992 erhielt Volker Schlöndorff den Gilde-Filmpreis in Silber.

EP: 5  €