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Newsletter Schauspiel Winter 2011/2012

Liebes Publikum,

wenn es draußen kalt und nass ist, macht Theater gucken besonders viel Spaß. Wir stellen Ihnen die Vorstellungen der kommenden Monate vor und wünschen Ihnen anregende, interessante und vergnügliche Theatererlebnisse!

22.11. Dienstag

20 Uhr

+

23.11. Mittwoch

20 Uhr

+

24.11. Donnerstag

15 + 20 Uhr

KOHLHAAS

Schauspiel nach Heinrich von Kleist

N.N. Theater Neue Volksbühne Köln

Bahnhof Fischbach

Aufgrund der großen Nachfrage gibt es eine Zusatzvorstellung am morgigen Donnerstag, 24.11., um 15 Uhr. Alle anderen Vorstellungen sind bereits ausverkauft!

EP: 15.00 €.

29.11. Dienstag

20 Uhr

DIES IST KEIN LIEBESLIED

Schauspiel nach dem Roman von Karen Duve

Theater hardt attacks, Berlin

Kiesel im k42

Die übergewichtige Anne macht sich auf den Weg nach London, um ihre große, aber unerwiderte Liebe ein letztes Mal zu sehen. Sie hofft auf Erlösung – wie auch immer diese aussehen mag.

Die Reise wird zu einer Spurensuche nach sich selbst. Sie erinnert sich an ihre ersten Schritte in der Liebe, die Demütigungen des Sportunterrichts, an ihre zahlreichen Diäten, an Angepasstheit und an schlechten Sex. Und selbst ihr Frosch-Lazarett, in welchem sie als Kind durch den Rasenmäher verletzte Tiere eifrig mit Tesafilm zu flicken versuchte, taucht in der Erinnerung wieder auf...

„Dies ist kein Liebeslied“ ist ein berührend komischer Kampf um sich selbst, der immer wieder durch die Suche nach äußerer Anerkennung verstellt wird.

„(Die Schauspielerinnen) Claudia Wiedemer und Daniela Holtz, (…) in schreiend rosa Nicki-Hausanzüge verpackt, sorgen für einen gleichermaßen kurzweiligen wie berührenden Theaterabend“, schrieb die Berliner Morgenpost.

Die beiden Darstellerinnen begeisterten das Publikum im Kiesel mit dieser Produktion bereits in der vergangenen Spielzeit.

EP: 9.00 €

14.12. Mittwoch

19:30 Uhr

+

15.12. Donnerstag

19:30 Uhr

DER BESUCH DER ALTEN DAME

Schauspiel von Friedrich Dürrenmatt

Badische Landesbühne Bruchsal

Graf-Zeppelin-Haus

Friedrich Dürrenmatts Tragikomödie über die Korrumpierbarkeit einer Stadt und somit der ganzen Gesellschaft, die in einer existentiellen Notsituation alle Menschlichkeit vergisst, erschien 1956 und machte den 1921 geborenen Schweizer weltberühmt.

Die Badische Landesbühne Bruchsal bietet eine Inszenierung von Evelyn Nagel, die ohne Ideologie und moralischen Zeigefinger auskommt und gerade deshalb große Aktualität besitzt.

EP: 21.00 / 17.00 / 13.00 / 9.00 €

12.01.      Donnerstag

20 Uhr

WALTER SITTLER SPIELT ERICH KÄSTNER: "VOM KLEINMALEINS DES SEINS"

Die Fortsetzung der Lebensgeschichte von Erich Kästner

Bahnhof Fischbach

Buch und Regie: Martin Mühleis / Musik: Libor Sima

Mit Esther Feustel (Geige) / Veit Hübner (Kontrabass) / Obi Jenne (Schlagzeug) / Lars Jönsson (Harmonium) / Libor Sima (Saxophon) / Uwe Zaiser (Trompete, Flügelhorn)

Aus dem kleinen Jungen ist ein junger Mann geworden. Man schreibt das Jahr 1919. Der 1. Weltkrieg ist verloren - und schon hat die Politik die Menschen wieder an der Gurgel. Nahrungsmittel werden knapp, Kohlen fehlen, die Deutschen hungern und frieren. Erich Kästner ist von Dresden nach Leipzig gezogen und hat begonnen zu studieren.

Dort, wo die erfolgreiche Produktion „Als ich ein kleiner Junge war“ endet, beginnt der zweite Teil der Geschichte: Walter Sittler erzählt, im Ensemble mit den sechs Musikern unter der Leitung Libor Simas, die Lebensgeschichte Erich Kästners weiter.

Mit über 170 Vorstellungen und mehr als 80.000 Besuchern zählt der erste Teil „Als ich ein kleiner Junge war“ zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Theaterproduktionen der letzten beiden Jahre.

Nach Jahren am Mannheimer Nationaltheater und am Stuttgarter Staatstheater wurde Walter Sittler dem Fernsehpublikum durch seine Serienhauptrolle in der erfolgreichen ZDF-Serie „Girl Friends“ bekannt. Einen besonderen Stellenwert hat die RTL-Comedy „Nikola“, bei der er an der Seite von Mariele Millowitsch mit großem Erfolg die Rolle des „Dr. Robert Schmidt“ spielte.

Walter Sittler spielt regelmäßig Hauptrollen in Fernsehfilmen und gilt seit Jahren als einer der beliebtesten Fernseh-Schauspieler im deutschsprachigen Raum.

EP: 28.00 € / Erm. 22.00 €

16.01.   Montag

20 Uhr

AMERIKA

Schauspiel-Solo nach dem Roman von Franz Kafka

Thalia Theater Hamburg

Kiesel im k42

Kafkas epochales Werk schildert zu Beginn des 20. Jahrhunderts hellsichtig die Figur des „Vertriebenen“ – vertrieben durch die Eltern, vertrieben aus Europa. Die Geschichte eines Heimatlosen, dem Amerika nicht, wie Hunderttausenden von freiwilligen Auswanderern zum Ort der Verheißung wird, sondern zum Land des sozialen Abstiegs – ein Antibild zu Familien wie den irischen Kennedys oder deutschen Kaufmannsfamilien, die sich dort eine neue Existenz aufbauten.

Kafka ermöglicht durch die Schilderung der Welt der Moderne, ihrer gigantischen Verkehrsströme, ihrer hektischen Arbeitswelt unser erinnerndes Erstaunen darüber, dass all das, was wir als normal empfinden, erst seit kurzem so ist.

Kafkas Roman als Phantasma und Erlebnis eines einzigen Schauspielers.

„Mit Karl Roßmann gelingt dem Schauspieler Philipp Hochmair eine beklemmende, fesselnde Studie des auf sein Ich zurückgeworfenen Menschen. Begeisterter Applaus für das subtil facettenreiche Solo des souveränen, aus Wien ans Thalia gekommenen Burg- Schauspielers“, schrieb die Presse.

Die Inszenierung wurde ausgezeichnet beim Festival RADIKAL JUNG in München 2010.

EP: 9.00 €

17.01. Dienstag

18 + 20 Uhr

DER PROZESS

Schauspiel-Solo nach dem Roman von Franz Kafka

Thalia Theater Hamburg

Kiesel im k42

„Der Prozess“ mit dem Schauspieler Philipp Hochmair ist ein vielstimmiger Monolog, in dem Joseph K. als Zeitgenosse erkennbar wird. Ein Mensch, der sich in Selbstinszenierungen und Phantasiebildern verliert, anstatt Verantwortung zu übernehmen.

Beide Vorstellungen sind bereits ausverkauft. 

EP: 9.00 €

24.01. Dienstag

20 Uhr

SILENTIUM

Schauspiel-Video-Musik-Performance nach dem Roman von Wolf Haas

Schauspiel Frankfurt

Kiesel im k42

„Jetzt ist schon wieder was passiert.“

Privatdetektiv Brenner wird nach Salzburg gerufen, um die Gerüchte, die in einer katholischen Internatsküche brodeln, zu entkräften: Ein Bischofskandidat soll sich in seiner Zeit als Internatserzieher an einem Schüler vergangen haben. Kurze Zeit später findet man eben jenen Schüler in seine Einzelteile zerlegt wieder und plötzlich sind nicht nur die Bischofskandidatur, sondern auch die bevorstehenden Salzburger Festspiele gefährdet.

Der Schauspieler Torben Kessler führt in dieser humor- und spannungsvollen Inszenierung mit Video und Live-Musik durch Wolf Haas’ Kult-Roman.

„Fulminant und charmant spielt Torben Kessler in der Video-Live-Performance alle verfügbaren Rollen mit minimalem, aber effektvollen verkleidungstechnischen Aufwand“, schrieb die Presse.

Für Krimi-Fans ein Muss! 

EP: 7 €

31.01.      Dienstag

20 Uhr

OLIVER TWIST

by Thomas Johnson

American Drama Group

Bahnhof Fischbach

In English

Charles Dickens OLIVER TWIST ist die Geschichte eines jungen Mannes, der in der ersten  Hälfte des 19. Jahrhunderts im Arbeiterviertel von London elternlos aufwächst. Ganz auf sich gestellt, muß er sich schon als Minderjähriger sein eigenes Brot verdienen . Er wird von verschiedenen Arbeitergebern schlecht behandelt und landet notgedrungen in einer Bande jugendlicher Diebe , deren Führer Fagon heißt. Schließlich schafft es Oliver Twist sich mit eigenenr Kraft  aus dem Teufelskreis aus Elend und Kriminalität zu befreien. Am Ende scheint die Sonne und Oliver Twist kann sich Hoffnung auf eine sichere Zukunft machen .

Charles Dickens ist einer der wenigen Schriftsteller, der es verstanden hat, einen sozio-politischen Roman zu schreiben, der nicht nur von der,  von ihm unter Beschuß genommenen Klasse, gelesen wurde, sondern auch sehr unterhaltsam ist. Seine Romane sind dokumentarisch und komisch, aktionsgeladen  und emotional, seine Charaktere Bestandteil der Weltliteratur .

EP: 15.00 €

03.02.   Freitag

20 Uhr

KARL VALENTIN - SOLO

mit Wolfram Berger

Kiesel im k42

„Wennst as kannst, is koa Kunst und wennst as net kannst is`s erscht recht koa Kunst.“

Der österreichische Schauspieler Wolfram Berger zeigt, wie man Meisterwerke einer Ikone am Leben erhält, ohne sie plump zu imitieren. Die Presse schrieb: „Wenn Wolfram Berger den Meister des „Saublöd-Daherredens“, Karl Valentin, spielt - und das tut er seit 1974 -, dann sitzt ihm der Schalk in Mund- undAugenwinkeln. Er wechselt quasi aus dem Stand Tonlagen und Stimmungen, stellt ein Gerüst mit Valentins biografischen Daten dazu. Das ist so hinreißend gemacht, dass zwei Stunden wie im Flug vergehen. (…) Komisch, absurd und toll!“  

EP: 7.00 €

07.02. Dienstag

20 Uhr

STÜCK

Tanztheater Solo-Performance mit Caroline Simon

Kiesel im k42

„Stück“ ist ein romantisches Duett, herausragend getanzt und von großartigen Lichteffekten unterstützt. Es findet allerdings nur im Kopf der Zuschauer statt, denn die Künstlerin erzählt uns, was passiert.

„In einem wunderbar ironischen Monolog beschreibt Caroline Simon eine unglaubliche Choreographie inklusive leidenschaftlicher Romanze mit einem gar nicht vorhandenen Duopartner. Simon erzählt vom abgehobenen Spitzentanz – in der Realität kollert sie über den Boden. Tanz als Traum, Tanz als Text – garantiert antiauthentisch. Eine hochkomische kabarettistische Tanzperformance ist Caroline Simon hier gelungen, die sehr souverän mit den Schwächen der Sparte spielt“, schrieb die Presse.

Die humorvolle ca. 40minütige Produktion, in der sich Fiktion und Realität immer mehr miteinander verweben, wurde für das europäische Festival Aerowaves 2008 ausgewählt und im selben Jahr auch für den Kölner Tanz- und Theaterpreis nominiert. Caroline Simon wurde außerdem beim Dublin Fringe Festival mit „Stück“ als „best female performer“ nominiert.

Caroline Simon wurde in Brüssel geboren und studierte Bühnentanz in Belgien unter der Leitung von Anne Teresa De Keersmaeker. Seit 2001 lebt und arbeitet sie in Köln.

EP: 9.00 €

Karten für alle Veranstaltungen sind erhältlich an der Vorverkaufskasse im GZH unter Tel.: 07541 / 288 444.