| Newsletter für ###USER_email### | | | Newsletter Film/Hörspiel/Video Winter 2011/2012Sehr geehrte Damen und Herren,
Anfang des Neuen Jahres stehen im Kiesel im k42 einige Veranstaltungen aus dem Bereich Film/Hörspiel/Video auf dem Programm. So ist nicht nur das renommierte Schauspiel Frankfurt mit der Live-Performance "Silentium" nach Wolf Haas zu Gast in Friedrichshafen, sondern Ende Februar finden auch wieder die Filmtage mit herausragenden Kurz- und Dokumentarfilmen junger deutscher Filmemacher statt. Eine seltene Gelegenheit, diese Filme zu sehen und mit den Filmemachern ins Gespräch zu kommen! | |
24.01. Dienstag20 Uhr | SILENTIUMSchauspiel-Solo mit Video und Musik nach dem Kultroman von Wolf HaasSchauspiel FrankfurtKiesel im k42„Jetzt ist schon wieder was passiert.“
Privatdetektiv Brenner wird nach Salzburg gerufen, um die Gerüchte, die in einer katholischen Internatsküche brodeln, zu entkräften: Ein Bischofskandidat soll sich in seiner Zeit als Internatserzieher an einem Schüler vergangen haben. Kurze Zeit später findet man eben jenen Schüler in seine Einzelteile zerlegt wieder und plötzlich sind nicht nur die Bischofskandidatur, sondern auch die bevorstehenden Salzburger Festspiele gefährdet.
Der Schauspieler Torben Kessler führt in dieser humor- und spannungsvollen Inszenierung mit Video und Live-Musik durch Wolf Haas’ Kult-Roman.
„Fulminant und charmant spielt Torben Kessler in der Video-Live-Performance alle verfügbaren Rollen mit minimalem, aber effektvollen verkleidungstechnischen Aufwand“, schrieb die Presse.
EP: 7.00 € | |
25.02. Samstag+ 26.02. Sonntag | FILMTAGE FRIEDRICHSHAFENKurz- und Dokumentarfilme junger deutschsprachiger FilmemacherKiesel im k42Am 25. und 26. Februar steht der Kiesel wieder im Zeichen des Films: Insgesamt 15 Filme junger deutschsprachiger Filmemacher werden zu sehen sein, vier Dokumentarfilme und 11 Kurzfilme, die meisten davon bereits preisgekrönt.
Gerade Kurz- und Dokumentarfilme bleiben trotz hoher künstlerischer Qualität und interessanter Inhalte oft einem Insiderpublikum vorbehalten. An diesem Wochenende bietet sich nun die Gelegenheit, einige herausragende Filme aus diesen Genres zu sehen. Viele der Filmemacher reisen zur Präsentation ihrer Filme an und werden auch an den Publikumsgesprächen teilnehmen. Die Moderation übernimmt wie schon in den vergangenen Jahren Jessica Manstetten, die u. a. bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und bei der Duisburger Filmwoche mitarbeitet.
Samstag, 25.02.: 16 Uhr: „Perfekte Mädchen“, Dokumentarfilm von Inga Bremer 18 Uhr: „Work hard – play hard“, Dokumentarfilm von Carmen Losmann 20 Uhr: „Kurz und gut 1“, Kurzfilmprogramm
Sonntag, 26.02.: 11 Uhr: „Körpergeschichten. Vier Frauen – vier Wege“, Dokumentarfilm von Katharina Gruber 14 Uhr: „Der Taktstock“, Dokumentarfilm von Michael Wende 16 Uhr: „Kurz und gut 2“, KurzfilmprogrammKulturbüro Friedrichshafen
EP: je 5.00 € | |
25.02. Samstag16 Uhr | PERFEKTE MÄDCHENDokumentarfilm von Inga Bremer, 59 Minuten, Deutschland 2011Kiesel im k42Lisa und Lea haben einen Traum: Sie wollen Balletttänzerinnen werden, und sie haben es bereits an die weltberühmte John Cranko-Ballettschule in Stuttgart geschafft. Die 11jährige Lisa trainiert jeden Nachmittag. Ihre Eltern sieht sie nur am Wochenende, ihre Freunde gar nicht mehr. Das Internat ist ihr Zuhause geworden. Um tanzen zu können, bringt sie diese Opfer gerne. Aber der Druck ist hoch, denn nur die Besten dürfen am Ende des Schuljahrs bleiben.
Auch die 21jährige Lea hat ihre Familie verlassen und ist ins Internat gezogen, um sich ganz dem Ballett zu widmen. Jetzt steht sie kurz vor ihrem Diplom und einer Hürde, die sie selber nicht einzuschätzen weiß – ihrem ersten Engagement.
Lisa und Lea leben ihren Traum. Doch wie schwer darf ein Traum wiegen, bevor er zur Last wird? Der Regisseurin Inga Bremer, die die Ballettelevinnen mehrere Monate lang begleitet hat, ist ein berührender Film über Lust und Last von Lebensträumen gelungen.
Sie wird zur Filmpräsentation anwesend sein und am Publikumsgespräch teilnehmen.
EP: 5.00 € | |
25.02. Samstag18 Uhr | WORK HARD - PLAY HARDDokumentarfilm von Carmen Losmann, 90 Minuten, Deutschland 2011Kiesel im k42„Work hard, play hard“ - so lautet eine schmissige Management-Formel, die suggestiv harte Arbeit mit einem Anrecht auf extensive Freizeitvergnügen, Konsumfreuden und sonstige Trösterchen verbindet. In diesem ebenso klugen wie spannenden Dokumentarfilm geht es allerdings nicht um Work und Life als Antipoden, sondern vielmehr um die zunehmende Verschmelzung dieser Lebensbereiche. Denn längst – so zeigt es der sehenswerte, mit mehreren Preisen ausgezeichnete Film -wenden Unternehmen heute raffinierte Strategien und ausgeklügelte Methoden an, um Motivation und Leistungsbereitschaft der „Ressource Mensch“ zu steigern, um die maximale Leistung der Arbeitnehmer zu erzielen.
Dazu baut bspw. Unilever eine Firmenniederlassung in der Hamburger Hafencity, die einem hypermodernen Kaufhaus gleicht und sämtliche Befindlichkeiten und Bedürfnisse der Mitarbeiter berücksichtigen will. Ein anderes Unternehmen schickt seine Mitarbeiter in den Wald, wo Überlebenstrainings den Teamgeist fördern sollen. Und im Vorstellungsgespräch eines Assessment-Centers wird der Befragte dazu gebracht, seine Persönlichkeitsmerkmale gründlicher zu analysieren, als er dies wahrscheinlich jemals zuvor getan hat…
Aus der Begründung einer der Preis-Jurys: „Mit nüchterner Kamera zeigt der Film einen Spiegel unserer heutigen Arbeitswelt, in welcher der Mensch zur reinen Ressource wird (…) Carmen Losmann ist ein sowohl in thematischer als auch in künstlerischer Hinsicht eindrucksvoller Film gelungen, der uns vor die unbequeme Frage stellt, wie wir mit einer solchen Welt umgehen und weiter darin leben wollen.“
In Co-Produktion mit dem ZDF und in Zusammenarbeit mit ARTE. Produktion gefördert von der Filmstiftung NRW.
EP: 5.00 € | |
25.02. Samstag20 Uhr | KURZ UND GUT 1Kurzfilmprogramm, 87 MinutenKiesel im k42Kurz und gut sind sie alle, und die meisten von ihnen wurden auch schon mit Preisen ausgezeichnet. Ansonsten zeichnen sich die hier gezeigten Filme vor allem durch ihre thematische und stilistische Vielfalt aus.
So geht es in dem humorvollen Spielfilm „Graue Füchse“ (Foto) um zwei Rentnerehepaare, die, erzürnt darüber, in der Bankenkrise ihr gesamtes Vermögen verloren zu haben, kurzerhand ihren Anlageberater entführen. In einer misslichen Lage befindet sich auch Familie Wölkel in dem Film „Der kleine Nazi“, die sich eigentlich auf ein besinnliches Weihnachtsfest gefreut hatte. Stattdessen aber findet sie einen von der senilen Oma mit Weihnachtsschmuck aus der NS-Zeit dekorierten Weihnachtsbaum vor, während die Tochter überraschend den Besuch eines Freundes aus Israel ankündigt… Ernster geht es in dem Film „Wie ein Fremder“ zu: Ein junger Mann muss sich zwischen seiner Familie und der persönlichen Freiheit entscheiden, und der Animationsfilm „Der Besuch“ thematisiert einfühlsam die Problematik der Demenz im Alter. Garantiert für eine Gänsehaut sorgt der spannende Thriller „Interview“. Der ehrgeizige Zeitungsjournalist Lennart trifft den Serienmörder Tillmann zu einem geheimen Exklusivinterview in einem Hotel. Lennart, der die Morde seit einiger Zeit interessiert verfolgt, glaubt sich schon auf der Titelseite mit seiner Story, als das Interview plötzlich kippt. Tillmann beginnt ein perfides Spiel mit dem Journalisten, und was als vermeintlicher Karrierehöhepunkt begonnen hat, verwandelt sich in Lennarts persönlichen Alptraum.
Einige der Filmemacher werden zur Präsentation anwesend sein und am Publikumsgespräch teilnehmen.
EP: 5.00 € | |
26.02. Sonntag11 Uhr | KÖRPERGESCHICHTEN. VIER FRAUEN - VIER WEGEDokumentarfilm von Katharina Gruber, 71 Minuten, Deutschland 2011Kiesel im k42„Figur, Gewicht: Das ist für mich ein Lebensthema“, sagt eine der Protagonistinnen dieses Dokumentarfilms. „Und ich habe den Eindruck, dass ich darüber etwas zu sagen habe. Deshalb habe ich mich entschieden, bei dem Film mitzumachen. Ich will den Leuten sagen, dass die Gleichung nicht aufgeht: dick gleich unglücklich, dünn gleich glücklich. Bin ich jetzt, wo ich abgenommen habe, glücklicher als früher? Nein. Ich fühle mich nicht einmal attraktiver. Wie attraktiv man ist, hat für mich wenig mit dem Gewicht zu tun.“
Voller Humor und Tiefblick und jenseits von Klischees und Schönheitsnormen erzählen vier Frauen ihre Körper-Gewichts-Geschichten. Sie berichten von Entscheidungen, Träumen, Wendepunkten und davon, wie sich ein Körper mit 20 oder 60 Kilo mehr oder weniger anfühlen kann.
Die Regisseurin Katharina Gruber und die Kamerafrau Birgit Gröber werden bei der Präsentation anwesend sein und am Publikumsgespräch teilnehmen.
EP: 5.00 € | |
26.02. Sonntag14 Uhr | DER TAKTSTOCKDokumentarfilm von Michael Wende, 65 Minuten, Deutschland 2010Kiesel im k42Dieser bereits mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm beantwortet die wichtigste Frage gleich zu Beginn: Ja, das Orchester könnte problemlos auch ohne Dirigenten spielen. Und auch die zweitwichtigste Frage kommt schnell auf den Tisch: Der Dirigent wiederum braucht überhaupt keinen Taktstock; ein Bleistift würde es ebenfalls tun. Oder etwa nicht?
Der Regisseur Michael Wende zeigt in diesem ungewöhnlichen und äußerst humorvollen Film, gedreht beim international renommierten Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb in Bamberg, woran man die Fähigkeiten eines Dirigenten messen kann. Was einen guten von einem sehr guten Dirigenten unterscheidet und wofür das Orchester eigentlich einen Dirigenten braucht.
Ein Film mit hohem Unterhaltungswert, der die komplexe Welt des Dirigierens verständlich macht. Nicht nur für Musikinteressierte!
„Excellent and outstanding filmmaking! The very best submitted from over several dozen countries around the world“, schrieb die Jury bei der Preisverleihung beim Internationalen Film Festival in Mexico.
Michael Wende wird bei der Präsentation anwesend sein und am Publikumsgespräch teilnehmen.
EP: 5.00 € | |
26.02. Sonntag16 Uhr | KURZ UND GUT 2Kurzfilmprogramm, 84 MinutenKiesel im k42Zwar sind diese herausragenden Kurzfilme, von denen die meisten bereits mit Preisen ausgezeichnet wurden, in ihrer Stilistik sehr unterschiedlich, allerdings geht es thematisch in allen Filmen um zwischenmenschliche Beziehungen im weitesten Sinne.
Im Fall des amüsanten Animationsfilms „Bob“ handelt es sich allerdings nicht um Menschen, sondern um Hamster: Zwei Nager frönen in ihren Laufrädern dem Rausch der Geschwindigkeit. Vorbei geht es im Wettlauf an Pisa, Venedig, der Akropolis und dem Eiffelturm bis nach Japan, wobei sich Hamster Nr. 2 vergeblich bemüht, mit dem Objekt seiner Begierde aufzuschließen. Endlich am Ziel werden Nager und Zuschauer jedoch jäh aus ihren Illusionen gerissen. Der Spielfilm „Beredtes Schweigen“ erzählt sehr intensiv die Geschichte einer schwierigen Beziehung zwischen zwei Schwestern, während „Amoklove“ (Foto) ganz leichtfüßig das Verlieben thematisiert. In dem packenden Film „Raju“ adoptiert ein deutsches Ehepaar in Kalkutta ein indisches Waisenkind. Als es spurlos verschwindet, merken sie, dass sie Teil des Problems sind. „Auf Wiedersehen, Papa“ schildert die Trennung eines Ehepaares aus Sicht der 6jährigen Tochter Charlie, die zu ungewöhnlichen Mitteln greift, um ihre Familie zu retten. Die äußert authentische Geschichte um das Auseinanderbrechen einer Familie wird in diesem Kurzfilm mit der kindlichen Fantasieebene und Gefühlswelt verwoben.
Einige der Filmemacher werden zur Präsentation anwesend sein und am Publikumsgespräch teilnehmen.
EP: 5.00 € | |
| Karten für alle Veranstaltungen sind erhältlich an der Vorverkaufskasse im GZH unter Tel.: 07541 / 288 444 oder eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der mobilen Kasse im Foyer des k42. | | | | |
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